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Keramische Platten, also Fliesen in ihren schönsten Erscheinungsformen, sind für Böden in Küche, Bad und Eingangsbereich bestens geeignet. Oft werden die Fliesen aber auch im Wohnbereich verlegt, denn es gibt ein so großes Angebot an Farben, Formen und Dessins, dass dem kreativen Gestalten kaum Grenzen gesetzt sind.

Keramische Bodenbeläge mit ihren unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten, werden aus einem Gemisch aus Quarz, Kaolin, Feldspat und Ton hergestellt. Die Fliesenrohlinge werden bei hohen Temperaturen gebrannt. Der durch den Brand entstandene Fliesenscherben, ist entweder porös oder dicht. Fliesen mit einem porösen Scherben heißen Steingutfliesen, dichte Scherben werden als Steinzeugfliesen bezeichnet. Die Fliesen kommen in glasierter und unglasierter Form, als auch in einer Vielzahl an farblichen Variationen in den Handel.

Steinzeugfliesen
sind unglasiert als auch glasiert im Handel erhältlich. Sie zählen zwar auch zu den feinkeramischen Fliesen, sind kaum porös und verfügen daher über eine sehr geringe Wasseraufnahmefähigkeit. 

Steingutfliesen
Steingutfliesen sind stets glasiert und nehmen relativ viel Wasser auf. Sie sind deshalb nicht zur Verlegung im Aussenbereich geeignet, auch für stark begangene Wohnbereiche sind sie nicht zu verwenden.

Die Verlegung der Fliesen ist im 2 bis 3 cm dicken Mörtelbett möglich, positiv dann, wenn Unebenheiten im Untergrund ausgeglichen werden müssen. Eine zweite Möglichkeit ist das Dünnbettverfahren, das heißt die Verlegung im ca. 1 cm dicken Klebemörtel, eine dritte das Aufkleben mit Fliesenkleber, wobei der Untergrund völlig planeben sein muss.

Beanspruchungsgruppen
Da jeder Bodenbelag einem natürlichen Verschleiß unterliegt, je nach Begehung, Verschmutzung und Härte des Materials, hat man die Belastbarkeit glasierter Bodenfliesen in Gruppen gegliedert: den Beanspruchungs- oder Abriebgruppen
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